Qualifikationen

Bestattermeister

Der Bestattermeister entspricht der Meisterebene des Berufs in der Handwerks-rolle A bzw. B 1. Demgemäß baut die Fortbildung zum Bestattermeister auf die Inhalte der Ausbildung zum Geprüften Bestatter bzw. zur Bestattungsfachkraft auf.
Für die Prüfungsabnahme sind die Handwerkskammern von Düsseldorf und Würzburg zuständig.

Die Ausbildung zum Bestattermeister findet in folgenden 4 Modulen statt:

Fachtheorie mit:

  • Einführung in die Thanatopraxie
  • Trauerpsychologie Teil II
  • Friedhofsplanung und Kremationstechnik
  • Recht, Beratungsgespräch und Öffentlichkeitsarbeit
  • Fachpraxis (Entspricht der Fortbildungsprüfung zum Geprüften Bestatter)
  • Betriebswirtschaft
  • Ausbildereignung

Die Ausbildungsteile Betriebswirtschaft und Ausbildereignung als Teile der allgemeinen Ausbildung zur Meisterebene im Handwerk bleiben in Verantwortung der jeweiligen Handwerkskammern.

Im Bestattungshaus Sattler & Ecker haben Willi Ecker, Gudrun Ecker und Thomas Ecker die Meisterqualifikation (Bestattermeister / Funeralmaster)

Geprüfte Bestatter

Die Ausbildung zum Geprüften Bestatter / Bestatterin ist berufsbegleitend konzipiert und findet in zeitlich versetzten Modulen statt. Die 6 Module, die über rund 11 Monate verteilt sind, werden vom Fachverlag des Deutschen Bestattungsgewerbes – als wirtschaftlichem Träger- angeboten.

Es handelt sich um folgende Module:

  • Recht
  • BWL
  • Kultur
  • Grabtechnik und Warenkunde
  • Hygienische Versorgung
  • Beratung und Betreuung

Für die Prüfung zum Geprüften Bestatter / Bestatterin sind bundesweit vier Handwerkskammern (Berlin, Düsseldorf, Hannover, Würzburg) zuständig

Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung ist die Zulassung zur Prüfung. Es wird in der Regel zugelassen, wer eine mindestens zweijährige einschlägige Berufserfahrung nachweisen kann. Darauf baut die Ausbildung auf. Praktische Kenntnisse zur Tätigkeit des Bestatters sind dabei unverzichtbar, um die Ausbildung mit Erfolg absolvieren zu können.

Zur Zeit sind bei uns keine Geprüften Bestatter beschäftigt, da alle bisherigen Geprüften Bestatter eine höhere Qualifkation erreicht haben.

Bestattungsfachkraft

Mit der Ausbildungsordnung zur Bestattungsfachkraft ist im Bestattungsgewerbe eine neue Zeitrechnung angebrochen. Mit dem nach einer Erprobungsphase zum 1.8.2007 endgültig in Kraft getretenen Verordnung über die Berufsausbildung zur Bestattungsfachkraft haben die Bestattungsunter-nehmen in Deutschland erstmals eine eigenständige, qualitativ hochwertige, moderne und den gesamten Tätigkeitsbereich des Bestatters umfassende Ausbildungsordnung erhalten.

Diese Verordnung steht am Ende einer Entwicklung, die durch das Bestreben gekennzeichnet war, den Berufsnachwuchs gezielt zu fördern und Qualität als oberste Maxime in der Aus- und Fortbildung des Bestattungsgewerbes zu definieren.

Die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft beinhaltet u.a. folgende Themengebiete:

  • Erkennen und Realisieren von Geschäftsprozessen
  • Verfügungsstellung von Waren, Materialien und Dienstleistungen
  • Abschluss und Abrechnung von Bestattungsverträgen
  • Planung und Ausrichtung von Bestattungen und Trauerfeiern
  • Marktorientierte Präsentation von Bestattungsunternehmen
  • Versorgung und Transport von Verstorbenen
  • Betreuung von Hinterbliebenen
  • Wahrnehmung personalwirtschaftlicher Aufgaben
  • Würdigung und Verwaltung von Friedhöfen

Bisher haben bereits 2 Auszubildende ihre Ausbildung in unserem Unternehmen mit Erfolg abgeschlossen.

Werbeaktion des
Bund Deutscher Bestatter e.V.

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